Ds-international

… jetzt auch auf unseren Flyern.
(wobei das „i“ in Downstairs „schon immer“ dafür stand:-)
Wir sehen uns!
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Offener Stadtteil-Jugendtreff DOWNSTAIRS

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DS in der Stadthalle beim Adonia-Musical

Ein Nachbericht über das Jugendmusical ind en Osterferien.
Wir waren leider nur Zuschauer. So konnten wir allerdings die professionelle Aufführung der 70 Jugendlichen aus Tanz, Video, Band, Chor und Theater entspannt genießen. Stark wars, gerne wieder!

 

Die Jugendorganisation Adonia e.V. aus Karlsruhe organisiert seit 15 Jahren in ganz Deutschland Kinder und Jugendmusicals. Adonia ist ein überkonfessioneller Verein, der eng mit den lokalen Kirchen zusammenarbeitet.  Adonia hat die Vision, Kinder und Jugendliche in ihrem Glauben, in ihren Fähigkeiten und in ihren Stärken zu fördern. So treten 2016 in ganz Deutschland 50 Chöre mit insgesamt 3300 Jugendlichen 176mal auf. Als örtlicher Veranstalter hat die Evangelische Allianz Fürth eine Aufführung des Regionalchores Franken für den Karfreitag in der Stadthalle Fürth organisiert und in der Stadt zum kostenlosen Konzert eingeladen. 900 Besucher folgten der Einladung und spendeten dem Chor nach einem 90minütigen Auftritt viel Applaus.
Auf dem Programm stand „Petrus – der Jünger“. Eine beeindruckende Geschichte, gerade an Karfreitag. Simon Petrus wurde von Jesus herausgeholt aus seiner Arbeit als Fischer, um zukünftig als Menschenfischer  seinen Dienst zu tun. Er erlebt viel mit Jesus. Seine Schwiegermutter wird von Jesus geheilt. Jesus stillt einen Sturm auf dem See Genezareth. Dies wird von den Jugendlichen mit einfachen Mitteln zum Ausdruck gebracht. Der Chor verwandelt sich mit einem großen blauen Tuch über sich in ein stürmisches Gewässer. Und so wird auch szenisch dargestellt, wie Petrus auf dem Wasser zu Jesus geht. Sehr eindrucksvoll mit einer einfachen Schüssel und einem Krug Wasser wird auch die Fußwaschung am Gründonnerstag gezeigt.  Der Chor beschreibt mit Theater, Choreographie, Sologesängen den Lebensweg von Petrus bis zum Höhepunkt als Jesus gefangengenommen, verurteilt und gekreuzigt wird. Die jungen Darsteller sehen  über das Publikum voller Verzweiflung hinweg und  deuten somit die Kreuzigung ausdrucksstark an. Aber es geht noch weiter. Petrus ist verzweifelt, weil sein Meister nun tot ist. Als einige Frauen zu ihm kommen und ihm erzählen, dass Jesus auferstanden ist,  läuft er los und vergewissert sich.
Aber trotz allem Erlebten fühlt sich Petrus als Versager. Er fühlt sich schuldig, weil er Jesus verleugnet hat. Da begegnet er dem auferstandenen  Jesus und dieser erneuert  den Auftrag, dass Petrus in seinem Dienst stehen bleiben soll.
Das Stück hält sich stark am Bibeltext, die Sprache ist peppig und viele kleine Einlagen zum Lachen waren mit eingebaut. Wer Orgelmusik erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die Band war  mit Schlagzeug und E-Gitarre fetzig aufgestellt und die Geigen- und Saxophonsolis waren ein Genuss für die Ohren.
Das Musical wurde vom Chor und der Projektband in nur drei Tagen eingeübt. Vier Konzerte folgten nach den Probetagen. „Das Einüben ist wirklich stressig, den ganzen Tag wird geprobt, aber für die Konzertauftritte, den Applaus und um zur Ehre Gottes zu singen, lohnt es sich, diesen Anstrengung auf sich zu nehmen“, erzählte eine 16-jährige Teilnehmerin freudestrahlend. „Wir sind zu einer Einheit zusammengewachsen. Es ist traurig, wieder auseinander zu gehen, deswegen habe ich mich jetzt schon für das nächste Jahr wieder angemeldet.“  Knapp ein Jahr vorher ist das Jugendcamp ausgebucht. Viele Chorteilnehmer fahren nächstes Jahr wieder mit.